Fraternität weltweit

Bereits 1942 konnte Pere Henri in Verdun die ersten kranken und behinderten Menschen für seine Idee, dass sie die Apostel anderer Kranker und Behinderter sein sollen, gewinnen. Die eigentliche Geburtsstunde der weltweiten Fraternitätsbewegung schlug dann 1945 im Marienwallfahrtsort Benoit-Vaux nahe Verdun. Von dort verbreitete sich die Fraternität rasch in ihrem Ursprungsland Frankreich und auch - vor allem über Lourdes - in Europa und Übersee. 1957 war mit der Gründung der ersten deutschen Gruppe in Trier die Universalität der Fraternitätsidee deutlich geworden.
Zurzeit gibt es weltweit an die 33 Nationalfraternitäten, die Vollmitglieder der Interkontinentalen Fraternitätsbewegung sind. In 24 weiteren Ländern ist die Fraternitätsarbeit noch im Auf- bzw. Ausbau begriffen.

Interkontinentale christliche Fraternität der
Menschen mit Behinderung

 KontinentVollmitglied Kontakte
Afrika
Burkina Faso
Burundi
Elfenbeinküste
Kamerun
Kongo (Brazzaville)
Demokr. Rep. Kongo (Nord)
Demokr. Rep. Kongo (Ost)
Demokr. Rep. Kongo (West)
Madagaskar
Ruanda
Uganda
Benin
Ghana
Guinea (Conakry)
Nigeria
Togo
Amerika
Zone I
Costa Rica
Guatemala
Honduras
Mexico
Panama
Puerto Rico
Dominikanische Republik
El Salvador
Kuba
Nicaragua
Amerika
Zone II
Bolivien
Kolumbien
Peru
Ecuador
Venezuela
Amerika
Zone III
Argentinien
Brasilien
Chile
Uruguay
Paraguay
Amerika
Zone IV
 USA
Asien
Taiwan
Vietnam
Japan
Laos
Singapur
Südkorea
Thailand
Europa
Belgien
Deutschland
Frankreich
Österreich
Portugal
Schweiz
Slowenien
Spanien
Polen
Rumänien
Ukraine
Ungarn

Das Interkontinentale Kernteam (Kernequipe) kommt derzeit aus Spanien. Es trifft sich einmal pro Jahr mit den Koordinatorinnen und Koordinatoren der kontinentalen Leitungsteams von Afrika, Amerika und Europa (Afrikanische, Amerikanische bzw. Europäische Equipe) bzw. Delegierten aus Asien (da es dort noch keine Kontinentalstruktur gibt) im Interkontinentalen Rat (Interkontinentale Equipe), um die Arbeit auf weltweiter Ebene zu koordinieren.
Die Kernequipe beruft auch die alle 4 bis 5 Jahre stattfindenden Weltkongresse (Interkontinentale Komitees) ein, an denen außer ihr auch die Kontinentalen Equipen sowie jeweils 3 (aus Asien 2) kontinentale Delegierte teilnehmen. Das Interkontinentale Komitee stellt die Weichen für die Fraternitätsarbeit zwischen zwei Weltkongressen und wählt die Mitglieder des Interkontinentalen Kernteams.
Weitere Infos unter: www.fratinter.org