Jubiläum

1957 - 2007  Fraternität - seit 50 Jahren in Deutschland

Die Fraternität der Menschen mit Behinderung in Deutschland blickt auf ihre Gründung im Jahre 1957 zurück.
Das Bundesleitungsteam dankt allen, die sich in den vergangenen 50 Jahren in den Fraternitätsgruppen engagiert haben und wünscht Gottes begleitenden Segen für unsere weitere gemeinsame Wegstrecke in der deutschen Fraternitätsbewegung.

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11.09.2008

"Lasst uns in Liebe weitermachen"

Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten

Mit einem Festakt im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung in Wiesbaden-Naurod fanden die Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Fraternität Deutschland ihren Höhepunkt und offiziellen Abschluss.
 
Unter dem Motto "Lasst uns in Liebe weitermachen" hatten -  gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung 2006 - von Mai 2007 bis Mai 2008 insgesamt elf dezentrale Jubiläums- und Begegnungstage stattgefunden. Dabei konnten alle Beteiligten gemeinsam Fraternität in Deutschland erleben und dankbar auf die vergangenen fünf Jahrzehnte zurückblicken. An diesen Veranstaltungen haben sich über 25 Gruppen sowie verschiedene Abordnungen des Bundesleitungsteams beteiligt.

Rückbesinnung und Neuorientierung

Schon durch die Dekoration der Aula des Wilhelm-Kempf-Hauses wurden die Delegierten und Festgäste auf die Feierstunde eingestimmt. So zierte die eine Wand eine Bildergalerie, die die ehemaligen Hauptverantwortlichen und Bundesseelsorger zeigte. Die stilisierte Darstellung eines Apfelbaumes, der auf dem Boden in der Saalmitte zu sehen war, verdeutlichte, dass das kleine "Samenkorn" Fraternität in den vergangenen 50 Jahren in Deutschland zu einem mächtigen Baum herangewachsen ist, der viele Früchte getragen hat und immer noch trägt. Durch das Herz aus roten Rosen, das sich in der Nähe des Baumes befand, wurde noch einmal auf das Jahresthema "Lasst uns in Liebe weitermachen" Bezug genommen. Mit den beiden "Fraternitätshymnen" "Kommt und singt ein Lied der Freude" und "Wir wollen aufstehn, miteinander zugehn" sowie einigen anderen Liedern wurde der Festakt musikalisch umrahmt.

In ihrer Begrüßung zu Beginn der abschließenden Feierstunde am Nachmittag des 11. Septembers 2008 zeigte sich die Hauptverantwortliche Hildegard Stark sehr erfreut, dass das 50-jährige Bestehen der Bundesfraternität von den örtlichen Gruppen deutschlandweit gewürdigt worden war. Durch die dezentralen Veranstaltungen wurde die Fraternitätsidee auch den Menschen an der Basis der deutschen Fraternitätsbewegung wieder näher gebracht. Frau Stark dankte allen, die sich an den Jubiläums- und Begegnungstagen beteiligt hatten, noch einmal ganz herzlich für ihr Engagement.
Anschließend überbrachte Herr Böhm die Glückwünsche des Bischöflichen Ordinariats Limburg und der Leitung des Wilhelm-Kempf-Hauses. Im weiteren Verlauf des Festaktes wurden Grußworte von Karl Kardinal Lehmann, dem ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und von Frau Dr. Simone Bell-D' Avis, der Leiterin der Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonferenz, verlesen. Des Weiteren ließen Hildegard Stark und Walter Eltges in einer Präsentation auf der Filmleinwand die elf Jubiläums- und Begegnungstage in Worphausen, Haßfurt, Gevelsberg, Aachen, Regensburg, Gern, Trier, Berlin, Limburg, Frankfurt/M. und Schwalmstadt-Treysa noch einmal Revue passieren.
Christine Osafo forderte dazu auf, den Geist der Gründerjahre, den Anforderungen unserer Zeit entsprechend, wieder neu zu beleben. Wie sie verdeutlichte, hat die Fraternitätsbewegung auch heute noch durchaus eine Daseinsberechtigung. Gerade in Zeiten, in denen weltweit die seelische Vereinsamung vieler Menschen immer größer wird und auch die materielle Not kranker und behinderter Menschen wieder zunimmt, ist die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen gefragt. Dieser Aufgabe können sich nicht nur Angehörige der Fraternitätsbewegung am besten widmen, wenn sie sich am Beispiel der Hl. Elisabeth von Thüringen orientieren und die 7 Werke der Barmherzigkeit in unsere Zeit übertragen.
Im Namen aller Anwesenden dankte Msgr. Bernhard Klatt Frau Stark und den anderen BLT-Mitgliedern herzlich für ihren Einsatz während des Jubiläumsjahres. Abschließend verteilte das BLT Jubiläumstassen zur Erinnerung.
In dem sehr bewegenden Fest- und Dankgottesdienst, der sich an diese Feierstunde anschloss und der von Pfarrer Franz Hilfenhaus, Pater Fritz Korte SJ und Msgr. Bernhard Klatt unter Mitwirkung von Diakon Paul Hildebrand gemeinsam zelebriert wurde, konnten alle Teilnehmer noch einmal mit Lob und Dank all ihre Anliegen vor Gott bringen.

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31.05.2008

"Behinderte Menschen als Zeugen der Gnade"

Jubiläums- und Begegnungstag der Fraternitätsgruppen im Bistum Fulda

Aus dreifachem Anlass hatten die Leitungsteams der Fraternitätsgruppen Schwalmstadt, Marburg und Fulda am 31. Mai ins Pfarrzentrum Heilig Geist in Schwalmstadt-Treysa eingeladen: Zwei der drei Gruppen in der Diözese Fulda feierten ihr 10- (Schwalmstadt) bzw. 30-jähriges Jubiläum (Marburg); gleichzeitig war diese Veranstaltung auch eine der seit Mai 2007 und noch bis September 2008 stattfindenden dezentralen Feiern, mit denen das 50-jährige Bestehen der Fraternität der Menschen mit Behinderung in Deutschland gewürdigt wird.
Der Jubiläums- und Begegnungsnachmittag begann mit einem bewegenden Dankgottesdienst. Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez zelebrierte die Eucharistiefeier gemeinsam mit Bischofsvikar Professor Dr. Gerhard Stanke, Diözesanseniorenseelsorger Karl-Josef Aschenbach, Msgr. Bernhard Klatt, Pfarrer i.R. Manfred Buse und Pfarrer Michael Brüne, während Josef Gebauer mitdiakonierte. In seiner Predigt verdeutlichte Weihbischof Diez u.a., dass jeder Mensch ein Gedanke Gottes, ein Wunder mit speziellem Auftrag sei und dass Menschen, die aus Glaube, Hoffnung und Liebe mit ihrer Behinderung leben, in besonderer Weise "Zeugen der Gnade" seien.


                                        Foto: privat                                                              Foto: HNA

Im Anschluss an die Eucharistiefeier bot das gemeinsame Kaffeetrinken im liebevoll geschmückten Pfarrsaal reichlich Gelegenheit zum Gespräch. Während des darauf folgenden Festaktes wurde immer wieder deutlich, welche verwandelnde Kraft in der Fraternitätsidee steckt. So gab zunächst die Hauptverantwortliche der Bundesfraternität Hildegard Stark, die gemeinsam mit Regina Rüppel, ihrer Stellvertreterin, sowie den beiden BLT-Mitgliedern Walter Eltges und Fred Kopps an der Feier teilnahm, einen kurzen Einblick in die Geschichte dieser weltweiten christlichen Laienbewegung und würdigte insbesondere die Arbeit der drei Fraternitätsgruppen im Bistum Fulda. Auch die anderen Festrednerinnen und -redner, darunter Treysas Bürgermeister Wilhelm Kröll und Josef Gebauer als Vertreter des Caritasdiözesanvorstandes - einem wichtigen Kooperationspartner der Fraternität - sowie Friedegunde Ampft, Regionalgruppenleiterin der Parkinsonselbsthilfe Homberg/Efze und Initiatorin des jährlichen Aktionstages der Selbsthilfegruppen des Schwalm-Eder-Kreises, Margarete Kwoll vom Michaelishof in Hilders, die maßgeblich zur Gründung der Schwalmstädter Gruppe beigetragen hat und die Fraternitätsarbeit durch ihr Gebet unterstützt, und auch Katharina Miess, die im Namen der Fraternitätsgruppe Frankfurt/M. gratulierte, stimmten in ihren Grußworten in dieses Lob ein. Sie wiesen darauf hin, dass es häufig dem hartnäckigen Einsatz dieser drei Gruppen für die Belange behinderter Menschen zu verdanken sei, dass ihre Umgebung deren Anwesenheit bewusst wahrgenommen hätte und für die Bedürfnisse dieses Personenkreises sensibilisiert worden sei.
Der Festakt wurde durch Beiträge von Liselotte Sorg, der Vorsitzenden des Katholischen Seniorenwerkes in der Diözese Fulda, aufgelockert und von Karl-Josef Freischem musikalisch umrahmt. Zum Abschluss des Programms informierten die drei gastgebenden Gruppen kurz über ihre Arbeit, bevor Msgr. Bernhard Klatt den Reisesegen sprach. Matthias Schönfelder und Christine Osafo dankten allen, die zum Gelingen dieses wunderschönen Festes beigetragen hatten, ganz herzlich für ihr Engagement.

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09.12.2007

"Als Hilfsbedürftige zu Helfenden geworden"

40-jährige Jubiläumsfeier der Fraternitätsgruppe Frankfurt/M. mit 50-jährigem Jubiläum der fraternität Deutschland

Die Fraternität Frankfurt hatte gleich drei gute Gründe, um in ihr Weihnachtstreffen am 9. Dezember 2007 im Bürgerhaus Frankfurt-Bornheim eine Jubiläumsfeier zu integrieren: Da waren zum einen die Gründung der Gruppe vor 40 Jahren und die ihres Fördervereins (Fraternität - Behinderten-Selbsthilfe e.V. Frankfurt/M.) vor 35 Jahren, sowie zum anderen das 50-jährige Jubiläum der Fraternität Deutschland, zu der die Frankfurter Gruppe als eine von derzeit 38 Kontaktgruppen ebenfalls gehört. Neben vielen Mitgliedern der Fraternität Frankfurt und ihren Angehörigen und Freunden konnte Rosemarie Amend, Mitglied der Frankfurter Leitungsteams, die durch das Programm führte, daher auch verschiedene Ehrengäste wie den Leiter des Referats Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bischöflichen Ordinariat der Diözese Limburg, Herrn Jochen Straub, den Direktor des Frankfurter Caritasverbandes, Herrn Hartmut Fritz, den 1. Vorsitzenden des BSH e.V. Frankfurt und Vorsitzenden der Lorzenz Buchberger Stiftung, Herrn Professor Dr. Hubert Buchberger, sowie Abordnungen der Fraternitätsgruppen Rödermark und Schwalmstadt begrüßen. Für das Bundesleitungsteam gratulierten Hartmut Rüppel, Vorsitzender des Fördervereins der Bundesfraternität, und Christine Osafo, eine der beiden stellvertretenden Hauptverantwortlichen im BLT.

Traditionsgemäß begann der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst. Er wurde von Pater Fritz Korte SJ, dem Geistlichen Begleiter der Frankfurter Gruppe und ehemaligen Bundesseelsorger, gemeinsam mit Hans-Georg Döring, dem evangelischen Pfarrer der KKL (Kontaktstelle für Körperbehinderte und Langzeitkranke) zum Thema "Dank für 40 Jahre Fraternitätsgruppe Frankfurt und 50 Jahre Fraternität in Deutschland" zelebriert.
In den Grußworten während der Feierstunde zu Beginn des Nachmittagprogramms wurden vor allem die Verdienste und Entwicklungen der Fraternitätsgruppe Frankfurt gewürdigt sowie ihres Gründers Lorenz Buchberger gedacht, durch den auch die Fraternitätsarbeit auf Bundesebene zahlreiche wertvolle Impulse erhalten hat. Christine Osafo gab zudem einen kurzen Überblick über die Bedeutung der Fraternitätsidee und die Geschichte ihrer weltweiten Verbreitung. Zur zeitgemäßen Umsetzung dieser Idee empfahl sie, dass sich die Fraternitätsbewegung am Handeln der Hl. Elisabeth orientieren und die 7 Werke der Barmherzigkeit in unserer Zeit leben solle.
Die nach dem Festakt noch zur Verfügung stehende Zeit stand dann ganz im Zeichen der Weihnachtsfeier. Dieser schöne festliche Tag, der allen Anwesenden bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird, klang schließlich mit "O du fröhliche, o du selige..." aus.

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08.12.2007

Jubiläums- und Begegnungstag in Limburg mit der Fraternitätsgruppe Limburg

Die alljährliche Advents- und Weihnachtsfeier der Fraternität Limburg fand am 8. Dezember 2007 im Pfarrheim St. Hildegard statt. In ihrem Rahmen gedachte auch unsere Gruppe des 50-jährigen Bestehens der Fraternität Deutschland.
Zu Beginn feierte Pfarrer Spranz mit uns einen schönen vorweihnachtlichen Gottesdienst. Wie schon seit vielen Jahren wurde er dabei von Herrn Nettesheimer am Klavier begleitet.


Nach dem Gottesdienst und dem gemeinsamen Kaffee begrüßte Frau Ax-Vorndran im Namen des Leitungsteams Frau Hildegard Stark und Herrn Eltges, die anlässlich der 50-Jahr-Feier der Fraternität Deutschland unserer Gruppe einen Besuch machten. Frau Stark überbrachte die Grüße des Bundesleitungsteams und sprach zu dem Thema "50 Jahre Fraternität in Deutschland". Anschließend trug Frau Ax-Vorndran einige Weihnachtsgeschichten und -gedichte vor, zwischen denen wir Weihnachtslieder sangen.
Als Geschenk unserer Gruppenleitung gab es für die Mitglieder ein kleines Buch von Papst Benedikt XVI. mit dem Titel "Wir brauchen Gott". Somit ging auch in diesem Jahr das letzte Treffen der Fraternität Limburg mit guten Wünschen für das Weihnachtsfest und das kommende Jahr zu Ende.

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27. und 28.10.2007

Fachmesse "Generation 50-plus" im ECC-ERA CONGRESS CENTRE (Europäische Rechtsakademie) in Trier

Organisiert unter der Leitidee "Neue Lebenskultur der JUNGEN ALTEN" nahmen an der Fachmesse "Generation 50-plus" zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen aus den Bereichen "Leben und Wohnen im Alter" teil. Auch die Fraternität der Menschen mit Behinderung in Deutschland war mit einem Informations- und Verkaufsstand vertreten, der von zahlreichen Interessenten besucht wurde.

An beiden Tagen informierten Hildegard Stark und Walter Eltges vom Bundesleitungsteam über die Arbeit der vor 50 Jahren in Trier entstandenen Fraternitätsbewegung, die sich über ganz Deutschland ausbreitete. Ursula Drosdziok, Verantwortliche der Fraternitätsgruppe Bonn und Förderin der Bundesfraternität hatte Bastel- und Handarbeiten zur Verfügung gestellt, deren Verkaufserlös für die Aufgaben der Fraternität Deutschland bestimmt waren.

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13.10.2007

"Eine Art Erntedankfest"

35-jährige Jubiläumsfeier der Fraternitätsgruppe Berlin-Tiergarten mit 50-jährigem Jubiläum der Fraternität Deutschland

Eine Art Erntedankfest - dazu hatte die Verantwortliche Gisela Haupt anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Fraternität Berlin-Tiergarten das Bundesleitungsteam eingeladen. Gefolgt waren ihrer Einladung Hildegard Stark und Walter Eltges aus Trier, Regina und Hartmut Rüppel aus Hildesheim sowie Fred Kopps aus Hannover.
In der Kloster- und Pfarrkirche St. Paulus (Berlin-Moabit) wurde der ökumenische Dankgottesdienst mit dem dortigen Seelsorger Pater Burkhard M. Runne OP und Pfarrer Herbert Weinmann, dem evangelischen Seelsorger der Ökumenischen Krankenhausseelsorge am Humboldt-Klinikum Borsigwalde und Begleiter der Fraternität Reinickendorf, gefeiert. Pater Runne führte in seiner Predigt den Jubiläumsgedanken "Jahrzehnte den Boden bereitet, gesät und geerntet" aus.

Bei der anschließenden Feier im Albertussaal begrüßte Gisela Haupt die Jubiläumsgäste. Bernd F. Schwanke, Verantwortlicher der Fraternität Reinickendorf, ging in seinem Grußwort auf die Gründerin der Berliner Fraternität, Katharina Portner, ein und stellte die Bedeutung des Bundesleitungsteams als Bindeglied zwischen den Gruppen heraus.
"35 Jahre Fraternität Berlin-Tiergarten und 50 Jahre Fraternität Deutschland sind ein bedeutender Anlass um Dank zu sagen für die Ernte der gemeinsamen Jahre in unserer Fraternitätsbewegung", sagte Hildegard Stark und dankte den Verantwortlichen der drei Berliner Gruppen, Gisela Haupt (Verantwortliche der Gruppe Berlin-Tiergarten), Bernd F. Schwanke (Verantwortlicher der Gruppe Berlin-Reinickendorf) und Mario König (Verantwortlicher der Gruppe Berlin-Mitte) für ihr Engagement, durch das sie sowohl zur Entwicklung der Fraternität Berlin als auch der Fraternität Deutschland beigetragen hätten. Mit einem Blumenstrauß und einem Buchgeschenk gratulierte Frau Stark im Namen des Bundesleitungsteams Gisela Haupt zum 35-jährigen Jubiläum der Fraternitätsgruppe Berlin-Tiergarten und zu ihrem persönlichen 25-jährigen Jubiläum als Verantwortliche der Gruppe, die sie seit 1982 leitet.

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07.10.2007

50-jährige Jubiläumsfeier der Fraternitätsgruppe Trier und der Fraternität Deutschland

Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Robert-Schumann-Hauses in Trier begann die Feier des 50-jährigen Jubiläums der Bistumsfraternität Trier. Zelebrant war Prälat Franz Josef Gebert (Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes), der in seiner Predigt auf die Bedeutung der seit 50 Jahren in Trier beheimateten Fraternität als apostolische Laienbewegung einging und auch die Segenswünsche des Trier Bischofs Dr. Reinhard Marx überbrachte.

"Es ist ein Zeichen der Verbundenheit mit unserer Gründerin, Frau Dr. Käthe Hoffmann, dass drei Schülerinnen des Angela-Merici-Gymnasiums unter Leitung von Oberstudienrat Ulrich Krupp den Festakt des 50-jährigen Jubiläums musikalisch umrahmen" sagte Hildegard Stark und begrüßte im Namen des Leitungsteams der Bistumsfraternität die Festgäste, die Schwestern und Brüder der Trierer Gruppe, die Mitverantwortlichen im Trierer Leitungsteam sowie die Mitverantwortlichen im Bundesleitungsteam, Regina Rüppel (Hildesheim), Fred Kopps, (Hannover), Walter Eltges (Trier) und den Vorsitzenden des Fördervereins der Bundesfraternität, Hartmut Rüppel (Hildesheim).
Ein halbes Jahrhundert Fraternität Trier bedeute gleichzeitig ein halbes Jahrhundert Fraternität Deutschland, sagte Hildegard Stark zu Beginn ihrer Ansprache. Somit habe die Wiege der bundesweit verbreiteten Bewegung vor 50 Jahren in Trier gestanden und sei von Frau Dr. Käthe Hoffmann dort am 11. Februar 1957 gegründet worden. Weiterhin stellte Frau Stark die Entwicklung der Fraternität dar und betonte, dass in den Anfangsjahren Pionierarbeit geleistet wurde, da andere Behindertenorganisationen erst in späteren Jahren entstanden seien. Das aktuelle Jahresthema "Lasst uns in Liebe weitermachen" solle auch in den kommenden Jahren Ansporn sein, gab sie der Festversammlung mit auf den Weg. Zum Abschluss des Festaktes wurden von den Mitverantwortlichen der Bistumsfraternität und des Bundesleitungsteams verschiedene Grußworte verlesen.

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30.09.2007

Jubiläums- und Begegnungstag in Eggenfelden mit der Fraternitätsgruppe Gern

Auf Einladung von Ilse Gabriel, Verantwortliche der Fraternitätsgruppe Gern, waren Hildegard Stark und Walter Eltges vom Bundesleitungsteam Gäste der Erntedankfeier im Stadtsaal Eggenfelden, einer der viermal im Jahr stattfindenden großen Zusammenkünfte.

Erstmals besuchte der Bischof von Passau, Wilhelm Schraml, die Gerner Fraternitätsgruppe. Gemeinsam mit dem geistlichen Leiter der Gruppe, Pfarrer Lorenz Glatz, dem Geistlichen Rat Georg Audinger, Msgr. Johannes Lempertseder, Pfarrer Bernd Kasper und Diakon Xaver Gfirtner zelebrierte der Oberhirte die Hl. Messe zu Erntedank, die vom Kolpingchor Eggenfelden musikalisch gestaltet wurde. In Bezug auf die Lazarusgeschichte stellte Bischof Schraml heraus, in der Gerner Fraternität werde der geschundene Lazarus aufgehoben und hier werde der Geist der Liebe verwirklicht.
Zu Beginn ihres Grußwortes sagte Frau Stark, dass sie sich freue, zum ersten Mal Gast in der Fraternitätsfamilie Gern zu sein, die bereits seit Mitte der siebziger Jahre im Bistum Passau beheimatet ist und im Jahre 2004 ihr 30-jähriges Bestehen feiern konnte. Im Hinblick auf die 50-jährige Geschichte der Fraternitätsbewegung in Deutschland berichtete sie über die Anfänge in Trier.
Ilse Gabriel überreichte eine Kerze mit der Abbildung eines Baumes als Zeichen der Verbundenheit mit dem Bundesleitungsteam und allen Fraternitätsgruppen in Deutschland. Frau Stark bedankte sich herzlich für dieses Geschenk.

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28.09.2007

Jubiläums- und Begegnungstag in Regensburg mit der Fraternitätsgruppe Regensburg

In der Pfarrei St. Paul, die regelmäßiger Treffpunkt der Regensburger Gruppe ist, fand der Begegnungstag anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fraternität Deutschland statt. Für das Bundesleitungsteam waren Hildegard Stark und Walter Eltges von Trier angereist.

Die Eucharistiefeier, die musikalisch umrahmt von Mitgliedern des Kirchenchors St. Paul gestaltet wurde, zelebrierten Pfarrer Johann Bock, Geistlicher Begleiter der Fraternitätsgruppe, und Pfarrer Horst Wagner, Seelsorger der Pfarrei St. Paul. In seiner Predigt führte Pfarrer Bock aus, dass die Fraternität für Menschen mit Behinderung und Krankheit ein wichtiger Ort der Begegnung sei und richtete seinen Dank an alle, die an den Treffen teilnehmen.
Frau Stark dankte in ihrem Grußwort herzlich Konrad Kett (Referent für Behindertenhilfe des Diözesancaritasverbandes Regensburg), Theo Wohlleben (Verantwortlicher der Gruppe), den Mitverantwortlichen im Leitungsteam sowie allen Helferinnen und Helfern, die durch ihre Vorbereitung und Mitgestaltung diese Feier ermöglicht hatten. In Würdigung des 50-jährigen Bestehens der Fraternität in Deutschland rief Frau Stark dazu auf, den begonnenen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.

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08.09.2007

Jubiläums- und Begegnungstag in Aachen mit den Fraternitätsgruppen Aachen und Mönchengladbach

Die Fraternitätsgruppe Aachen hatte zu ihrem Begegnungstag anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fraternität Deutschland eingeladen, der im Gemeindezentrum "Christus unser Friede" stattfand.

Im Namen des Aachener Leitungsteams begrüßte Helmut Goblet das Leitungsteam der Fraternitätsgruppe Mönchengladbach sowie die Bundesleitungsteammitglieder Hildegard Stark und Walter Eltges aus Trier als Gäste. Nach der Feier der Hl. Messe mit Pfarrer Leuchter gab es an der reichlich gedeckten Kaffeetafel einen regen Austausch miteinander.
Im anschließenden Grußwort des Bundesleitungsteams ging Frau Stark auf die Anfänge der deutschen Fraternität ein und dankte den Verantwortlichen der Gruppen Aachen und Mönchengladbach, die im Bistum Aachen beheimatet sind, für ihr großes Engagement zum Wohle behinderter und langzeitkranker Menschen.
Der Begegnungstag endete musikalisch - als Überraschung kam der Leierkastenmann, der viel Frohsinn verbreitete und alle zum Singen anregte.

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07.08.2007

Jubiläums- und Begegnungstag in Gevelsberg mit den Fraternitätsgruppen Gevelsberg und Hagen

Die Fraternitätsgruppe Gevelsberg hatte in die Pfarrei St. Engelbert zu diesem Festtag eingeladen. Lothar Wohlgemuth, der Verantwortliche der Gevelsberger Gruppe, begrüßte dazu ganz herzlich die Mitglieder des Bundesleitungsteams, Hildegard Stark und Walter Eltges aus Trier, Regina und Hartmut Rüppel aus Hildesheim, Fred Kopps aus Hannover sowie Margrit Kersting, die Verantwortliche der Nachbargruppe aus Hagen, wo die Wurzeln der Gevelsberger Gruppe liegen.

Eine besondere Symbolik stellten die selbst angefertigten Streichholzschachteln in Form einer kleinen Bibel dar. Mit den Streichhölzern sollten die Kerzen auf den Tischen angezündet werden und gleichsam sollten wir selbst andere Menschen 'anstecken' um sie für die Sache unserer Fraternität zu begeistern.
Frau Stark betonte in ihrem Grußwort: Wenn wir uns Gott anvertrauen mit dem, was uns bewegt - Bedrückendes aber auch Beglückendes - so wird uns immer wieder neue Hoffnung geschenkt um in Liebe weiter zu machen, wie es in unserem jetzigen Jahresthema lautet.
Nach dem Kaffee hielt der Pfarrer der St. Engelbertgemeinde, Christian Becker, eine kleine Andacht um Lob und Dank zum Ausdruck zu bringen. Anschließend wurde die Gelegenheit zum Austausch untereinander von allen gern genutzt und vertiefte die Verbundenheit.

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29. und 30.06.2007

Tag der offenen Tür im Fraternitäts-Bundesbüro in Trier anlässlich des Sommerfestes im Lebensmittelgeschäft 'nahkauf'

Das alljährliche Sommerfest des Lebensmittelmarktes 'nahkauf', in unmittelbarer Nähe zu unserem Bundesbüro gelegen, fand in diesem Jahr zugunsten der Fraternität der Menschen mit Behinderung in Deutschland statt, die - 1957 von Frau Dr. Käthe Hoffmann in Trier gegründet - auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblickt.

Durch das große Engagement von Frau und Herrn Surges, den Mitarbeiterinnen des 'nahkauf'-Marktes, dem Team der 'Hamburg-Mannheimer Versicherung' und der Beteiligung des Bundesbüros kam ein beachtlicher Betrag zusammen. Bei der Scheckübergabe bedankte sich Hildegard Stark für den unentgeltlichen Einsatz sowie für die großzügige Spende, die im Jubiläumsjahr besonders willkommen ist und für die Ausrichtung der Feierlichkeiten verwendet wird.

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16.06.2007

Jubiläums- und Begegnungstag der Fraternitätsgruppen Haßberge, Schweinfurt und Stettfeld in Haßfurt

Als Verantwortliche der Fraternitätsgruppe Haßberge hatte Grudrun Hofmann in Kooperation mit dem Bischöflichen Ordinariat Würzburg die Gruppen Schweinfurt und Stettfeld zu einem Begegnungstag eingeladen. Das Bundesleitungsteam war an diesem Festtag durch Bundesseelsorger Pfarrer Franz Hilfenhaus, Hildegard Stark, Christine Osafo und Walter Eltges vertreten.

Den Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Kilian zelebrierten Domkapitular Dietrich Seidel, Pfarrer Franz Hilfenhaus, der Geistliche Begleiter der Haßberger Gruppe, Pfarrer Alfred Österreicher, Stadtpfarrer Reinhold Schmitt und Diakon Manfred Griebel. In seiner Predigt ging Pfarrer Hilfenhaus auf die Hl. Elisabeth ein, an deren Vorbild man sich orientieren möge und erläuterte, dass eine Gemeinschaft ohne Liebe nicht denkbar und nicht möglich ist; sie kann ohne gelebte und konkrete Liebe nicht wachsen.
Beim Festakt überbrachten zahlreiche Ehrengäste ihre Glück- und Segenswünsche und den Gruppenverantwortlichen Gudrun Hofmann und Wolfgang Bernstein (Gruppe Schweinfurt) wurden als Zeichen, dass die Gemeinschaft unter himmlischem Schutz stehe, Ikonen mit den Abbildungen der Erzengel Michael bzw. Gabriel überreicht. Frau Stark erinnerte in ihrem Grußwort an die Anfänge der Fraternitätsgruppen im Bistum Würzburg und dankte für den unermüdlichen Einsatz an der Basis und nahm Bezug auf die Frankenapostel, die sich in ihrem Martyrium mit Jesus Christus verbunden fühlten. Denn auch Jesus hat sich das Leiden nicht ausgesucht, sich aber dem Willen Gottes ergeben und indem er für uns Menschen alle Krankheiten auf sich genommen hat, können wir JA sagen zu Krankheit und Behinderung.
Bei Kaffee, Kuchen und einer Jubiläumstorte sowie angeregten Gesprächen klang dieser schöne Tag langsam aus.

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01.05.2007

Jubiläums- und Begegnungstag im Niels-Stensen-Haus in Worphausen mit den Fraternitätsgruppen Ahrensburg, Bremen, Bremerhaven, Hannover und Hildesheim

Im Rahmen des 7. BLT-Seminars fand am 1. Mai 2007 der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Jubiläums- und Begegnungstagen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Fraternität Deutschland statt. Die Verantwortliche der Fraternitätsgruppe Bremen, Edith Ahlf, hatte in Zusammenarbeit mit Hildegard Stark, unserer Hauptverantwortlichen im Bundesleitungsteam, und Traute Gehrke, der Pädagogischen Mitarbeiterin des Niels-Stensen-Hauses, die norddeutschen Gruppen aus Ahrensburg, Bremen, Bremerhaven, Hannover und Hildesheim dazu eingeladen.

Der Festtag begann mit einem lebendigen Wortgottesdienst, den Pastor Rainer Fewson, Geistlicher Begleiter der Bremer Gruppe, mit uns feierte; dem schloss sich ein gemeinsames Mittagessen an.
Beim folgenden Festakt würdigte Frau Stark insbesondere die Verdienste von Elisabeth Bick, die maßgeblich am Aufbau der norddeutschen Gruppen beteiligt war. Darauf ging auch Mechthild Striebeck ein, die für die Bremer Gruppe sprach. Nachdem auch die anderen norddeutschen Gruppen anhand von Lichtbildern uns einen Einblick in ihre Arbeit gegeben hatten, klang der Tag bei Kaffe und Kuchen und noch vielen guten Gesprächen aus.

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50 Jahre Fraternität Deutschland, in denen auf der Grundlage der Frohen Botschaft des Neuen Testaments das christliche Miteinander gelebt wurde, sind für uns Anlass, in Dankbarkeit zurück zu blicken und im Sinne unserers Jahresthemas "Lasst uns in Liebe weitermachen" Perspektiven für die kommenden Jahre zu entwickeln.