Aktuell
Bitte vormerken:Jahreshauptversammlung der fraternität Deutschland
vom 3. bis 7. Oktober 2012
im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod
Gruppenjubiläen 2012
In diesem Jahr haben folgende Fraternitätsgruppen Grund zum Feiern:
55-jähriges Bestehen: Gruppe Trier
50-jähriges Bestehen: Gruppe des Franziskanischen Krankenapostulats
45-jähriges Bestehen: Gruppe Frankfurt / Main
40-jähriges Bestehen: Gruppen Berlin-Tiergarten und Bremerhaven
35-jähriges Bestehen: Gruppe Schweinfurt
30-jähriges Bestehen: Gruppe Hildesheim
25-jähriges Bestehen: Gruppe Göttingen
20-jähriges Bestehen: Gruppe Berlin-Mitte
15-jähriges Bestehen: Gruppe Andernach
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Jahreshauptversammlung 2010
"Lasst uns Brücken bauen"
Auf diesen Ruf hin führten sechs Delegierte in ihrer Einstimmung auf die vor uns liegenden gemeinsamen Tage allen Anwesenden in der Aula des Wilhelm-Kempf-Hauses eindrücklich vor Augen, dass "Brücken" - insbesondere die in zwischenmenschlichen Beziehungen - am besten von beiden Seiten gebaut werden.
Diese Aufforderung zum Brückenbauen, die unsere Arbeit seit 2008 auf vielfältige Weise thematisch begleitet hat, stand als Leitgedanke auch über unserer jüngsten Hauptversammlung, die vom 20. bis 23. September in Wiesbaden-Naurod tagte. Das Jahresthema wurde dabei nicht nur bei der Raumdekoration und der Gestaltung der Tagungsunterlagen berücksichtigt, sondern auch noch einmal in den Inhalten aufgegriffen. So erfuhren die rund 34 Teilnehmenden - darunter Delegierte aus 14 Fraternitätsgruppen sowie die beiden Gäste Ilona Pintér, die Koordinatorin der Europäischen Equipe, und Diakon Hans-Heinrich Welschof, Beauftragter für die Behindertenarbeit im Bistum Fulda - aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesleitungsteams (BLT), welche strukturellen, inhaltlichen und vor allem zwischenmenschlichen "Brücken" von der deutschen Fraternitäsbewegung seit der letzten Jahreshauptversammlung gebaut worden sind. Ilona Pintér überbrachte die Grüße der Europäischen Equipe und informierte über die Situation in der europäischen Fraternitätsbewegung. Gemeinsam mit Regina Rüppel berichtete sie auch über den Weltkongress 2010.
Unser neues Jahresthema 2010 - 2011:
"Hand in Hand auf dem Weg"
Bei der Wahl des neuen Jahresthemas erhielt der vom Franziskanischen Krankenapostolat eingesandte Vorschlag die meisten Stimmen. So wird "Hand in Hand auf dem Weg" bis zur Jahreshauptversammlung 2012 die Arbeit der fraternität Deutschland wie eine Losung begleiten. Bei Gruppentreffen, in Seminaren und anderen Veranstaltungen soll das Thema aufgegriffen und vertieft werden.
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Unser neues Logo:

Ab Januar 2009 wurde das bisherige Logo, das eine Gruppe behinderter Menschen in Piktogrammform zeigt und seit vielen Jahren die Fraternitätsbewegung in Deutschland verkörperte, durch ein neues Logo ersetzt. Dieses wurde auf der Hauptversammlung 2008 der Bundesfraternität mit großer Mehrheit gewählt und wird in Zukunft das Erscheinungsbild unserer Bewegung prägen.
Das neue Logo, das unter Betreuung von Professor Jay Rutherford und Gaby Kosa von einer Studentengruppe der Bauhaus-Universität Weimar erarbeitet wurde, verdeutlicht in zeitgemäßer Form die beiden Beziehungsebenen in der Fraternität der Menschen mit Behinderung: Die Beziehung zum Mitmenschen und die Beziehung zu Gott. Da die Bildmarke des Logos als sogenanntes "Kippbild" angelegt ist, wird je nach Betrachtungsweise eine wechselnde Wahrnehmung dieser beiden Ebenen möglich:
Meist fallen zwei abstrakte Figuren, die sich bis auf die unterschiedliche Farbgebung gleichen, sofort ins Auge. Sie verkörpern die "horizontale Ebene" und verdeutlichen, dass in unserer Bewegung der Mensch im Mittelpunkt steht - die unterschiedlichsten Menschen in all ihrer Vielfalt begegnen sich in Freundschaft als gleichberechtigte Partner. Die Wärme und Geborgenheit, die diese Gemeinschaft spendet, drückt sich auch in den beiden verwendeten Farben Rot und Orange aus. Gleichzeitig symbolisieren die beiden Figuren jedoch auch, dass alle Menschen in ihrer Einzigartigkeit gleichwertige Ebenbilder Gottes sind.
Die "vertikale Ebene" unserer Bewegung - die Verwurzelung im Evangelium und im christlichen Glauben - entdeckt der Betrachtende dagegen oft erst, wenn er sich auf den weißen Raum zwischen den beiden Figuren konzentriert. Durch den Wechsel in der Perspektive wird dort ein weißes Kreuz sichtbar. Dezent weist es auf die Kräfte hin, die uns tragen und die unser Engagement erst ermöglichen.
Der zu der Bildmarke gehörige Schriftzug, der an den bisherigen erinnert, weist in seiner Dynamik sowohl auf unser Motto
"Steh auf und geh - trotz Krankheit und Behinderung" als auch auf unsere Organisationsform hin und rundet den Gesamteindruck von einer bewegten und bewegenden Gemeinschaft ab.
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